Datengestützte Orientierung in der Krankenhausreform: health&media erweitert QB-Analyzer um „Klinik Kompass“

QB-Analyzer Klinik Kompass

Mit dem Modul „Klinik Kompass“ erweitert health&media den QB-Analyzer um Funktionen für Krankenhaus-Benchmarking, Leistungsgruppenanalysen und regionale Versorgungsvergleiche. Die Anwendung unterstützt Kliniken bei strategischen Entscheidungen im Zuge der Krankenhausreform.

Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) und ergänzende Landesregelungen wie das Krankenhausgestaltungsgesetz (KHAG) fordern von Kliniken eine grundlegende Neuausrichtung. Die Einführung von 61 bundesweiten Leistungsgruppen, die Umstellung auf eine Vorhaltefinanzierung sowie verbindliche Qualitätskriterien verlangen von Geschäftsführungen, Trägern, Unternehmensentwicklern und Medizincontrollern, das eigene Portfolio präzise abzugrenzen und jede strategische Entscheidung auf eine belastbare Datengrundlage zu stützen.

Die Datengrundlage dafür liefern die strukturierten Qualitätsberichte der nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser, die nach den Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) jährlich veröffentlicht werden. In ihrer Rohform sind die Daten jedoch über Tausende Standorte, Fachabteilungen, Berichtsjahre sowie ICD- und OPS-Codes verteilt und ohne Spezialwerkzeuge kaum vergleichbar. Die health&media GmbH bereitet diese offiziellen Datenbestände bereits seit 2013 systematisch auf und macht sie für weiterführende Analysen nutzbar.

Mit dem erweiterten Modul „Klinik Kompass“ stellt der QB-Analyzer ein zielgerichtetes Werkzeug für Krankenhaus-Benchmarking, Umfeldanalysen und Reformplanung bereit. Die Webanwendung ermöglicht strukturierte Peer-Benchmarking-Analysen, indem sie frei einstellbare Umkreisradien, regionale
Versorgungsräume und individuell zusammengestellte Vergleichsgruppen (Peer-Sets) miteinander verknüpft. Damit lässt sich ermitteln, wie sich Marktanteile im regionalen Umfeld verteilen, welche Standorte in bestimmten Leistungsbereichen dominieren und wo Stärken oder Schwächen gegenüber relevanten Mitbewerbern liegen.

Die Analysemöglichkeiten reichen dabei von der Aggregatebene bis hinunter zur untersten ICD- und OPS-Code-Ebene inklusive Volltextsuche. Nutzer können Leistungsgruppen-Zuweisungen (beispielsweise auf Basis der NRW-Systematik) analysieren, Entwicklungen über mehrjährige Zeitreihen verfolgen und Standortprofile detailliert vergleichen. Neben interaktiven Kartenansichten mit Heatmaps, Clustern und Bundeslandaggregationen bietet die Lösung flexible Exportfunktionen: Von detaillierten Excel-Auswertungen für das Controlling bis hin zu PDF- und PPT-Reports inklusive Datenstand, Berechnungslogik und Quellenangaben für Vorstandssitzungen und Trägergremien.

Damit unterstützt der QB-Analyzer die strategische Zukunftsausrichtung. Er liefert Datengrundlagen für Anträge im Rahmen des Transformationsfonds, stärkt Verhandlungspositionen und unterstützt die datengestützte Planung von Spezialisierungen, Standortkonzentrationen oder trägerübergreifenden Kooperationen.

Weitere Informationen und Testzugang:

www.qb-analyzer.com